News & Aktuelles
IBI Aktuell
26.08.2026
IBI-Strompreise sinken 2027
Die IBI senkt die Strompreise 2027 erneut. Ein typischer Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden wird um 5,3 Prozent entlastet.
Grundlage für die Senkung ist die langfristige Beschaffungsstrategie der IBI. Sie sorgt auch in einem angespannten geopolitischen Umfeld für stabile und wettbewerbsfähige Energiepreise. Der Arbeitspreis für Energie sinkt von 14,80 auf 13,76 Rappen pro Kilowattstunde.
Auch bei der Netznutzung ergeben sich Entlastungen. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid senkt verschiedene Tarife: den Arbeitspreis für die Netznutzung sowie die Tarife für Systemdienstleistungen und die Stromreserve. Gründe dafür sind unter anderem Effizienzmassnahmen und eine dynamischere Nutzung der Netzkapazitäten. Leicht höher fallen einzig die solidarisierten Kosten aus. Sie betreffen unter anderem Netzverstärkungen in den Verteilnetzen sowie die Entlastung der Schweizer Stahl- und Aluminiumindustrie.
Unverändert bleiben die Abgabe an das Gemeinwesen, die Förderabgabe sowie die Abgabe zum Schutz von Gewässern und Fischen. Damit Messung, Messdatenbearbeitung und Betrieb der Messinfrastruktur kostendeckend finanziert werden können, erhöht die IBI die Messtarife um 60 Rappen pro Monat.
Insgesamt sinkt der Strompreis für einen typischen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden von 29,21 auf 27,65 Rappen pro Kilowattstunde. Dies entspricht einer Reduktion von 5,3 Prozent beziehungsweise einer jährlichen Ersparnis von rund 70 Franken.
12.08.2026
Abschluss Altlastensanierung auf IBI-Areal
Baugrube wird wieder verfüllt
In der Zeit zwischen 1866 bis 1966 wurde in Interlaken ein Gaswerk betrieben. Ab 1892 befand sich das Werk auf dem heutigen Areal der IBI. Im Frühjahr 1998 wurden auf dem Schifffahrtskanal ölhaltige Rückstände entdeckt. Analysen zeigten, dass es sich dabei um Teerprodukte handelte, die aus der früheren Gasproduktion stammen.
Im August 2022 wurde mit den Tiefbauarbeiten für die Altlastensanierung gestartet. Am 16. März 2023 bestätigte das Amt für Wasser und Abwasser (AWA), dass die Aushubsohle frei von Teer ist. Dies bestätigen eingereichte Unterlagen wie Fotos und Analyseresultate. Das Sanierungsziel war damit erreicht - und gleichzeitig ein wichtiges Etappenziel für die Weiterentwicklung des IBI-Areals.

Baugrube wird verfüllt
Die im Zuge der Altlastensanierung entstandene Baugrube wird bis Ende September 2026 schrittweise wieder verfüllt. Vor Beginn der Auffüllarbeiten wurde die inzwischen gewachsene Vegetation gerodet. Seit dem 10. August wird die Grube laufend mit geeignetem Material aufgefüllt und verdichtet. Insgesamt werden rund 4'000 m³ Material eingebracht, was etwa 400 Lastwagenladungen entspricht.
Mit der Wiederauffüllung wird die Altlastensanierung abgeschlossen und das Areal in einen ordnungsgemässen Zustand zurückgeführt.

04.08.2026
IBI ergänzt Trinkwasserversorgung vorübergehend mit Grundwasser
Wegen der anhaltenden Trockenheit liefern die Quellen im Saxettal deutlich weniger Wasser. Seit dem 30. Juli 2026 speist die IBI deshalb zusätzlich Grundwasser ins Leitungsnetz ein. Die Versorgung bleibt jederzeit gewährleistet.
Die IBI versorgt ihre Kundinnen und Kunden hauptsächlich mit Quellwasser. Zwischen Frühling und Herbst beträgt der Quellwasseranteil üblicherweise 100 Prozent; nur in kalten Wintermonaten wird bei Bedarf zusätzlich Grundwasser gefördert. Die anhaltende Trockenperiode hat die Quellschüttungen im Saxettal in den vergangenen Wochen jedoch stark reduziert.
Die IBI beliefert zurzeit nicht nur die Bödeligemeinden Interlaken, Matten und Unterseen mit Trinkwasser, sondern aufgrund der Trockenheit auch Bönigen, Saxeten, Wilderswil, Ringgenberg, Goldswil und Beatenberg. Der höhere Bedarf und die geringere Quellwassermenge erfordern eine Ergänzung der Versorgung. Seit dem 30. Juli 2026 speist die IBI deshalb zusätzlich Grundwasser ins Leitungsnetz ein – nach aktuellem Kenntnisstand erstmals in der Geschichte der lokalen Wasserversorgung.
Versorgung und Qualität sichergestellt
Die Trinkwasserversorgung bleibt durch diese Massnahme jederzeit gewährleistet. Eine kritische Versorgungslage besteht nicht, und für die Bevölkerung ergeben sich aktuell keine Einschränkungen bei der Nutzung des Trinkwassers.
Durch das beigemischte Grundwasser weist das IBI-Trinkwasser einen leicht höheren Mineralienanteil auf und ist damit etwas härter als gewohnt. Die Qualität bleibt unverändert einwandfrei und entspricht sämtlichen gesetzlichen Anforderungen. Die Massnahme bleibt bestehen, bis aufgrund ausreichender Niederschläge wieder genügend Quellwasser zur Verfügung steht.
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